Stallgemeinschaft

Pfifff

Snow Horse Days in Pontresina vom 1. bis 5. März 2018 

Auf Initiative und unter Leitung unseres Freundes Daniel Scherzinger durften wir vier oder fünf erlebnisreiche und schöne Tage im Engadin verbringen.

 

Die 13 Teilnehmer:

Daniel und Marilen Scherzinger

Bernhard und Judith Albrecht

Daniel und Esther Grob

Martin und Zita Haueter

Martin Hess

Urs und Pia Hochstrasser

Lukas und Barbara Krütli

 

Donnerstag, 1. März

Bereitstellen des Materials und der Pferde in Erlinsbach, Abfahrt mit einem topmodernen Anhänger um 09.30 Uhr. Tiefer Winter mit viel Schnee und erneutem Schneefall. Wir wählen die Hauptstrasse via Brugg-Baden. Auf der Autobahn angekommen, verlangsamt sich die Fahrt mit vielen Stockungen bis nach der Westumfahrung Zürich. Nachher verflüssigt sich der Verkehr einigermassen. Wir kommen nach einer 5 ½ stündigen Fahrt gut in Pontresina an.

In
Ginas Reitschule, Hof Suot Spuondas, Cuntschett 9, Pontresina werden wir von Gina und ihrem Vater persönlich willkommen geheissen.  Wir fühlen uns sofort gut aufgenommen. Die beiden Boxen für Alpenrose und Fupardie sind vorbereitet, ebenso eine leerstehende Boxe, in der wir unser gesamtes Material sauber und geordnet deponieren konnten.

 

Die nächste positive Überraschung erlebten wir beim Bezug unseres Hotels STATION in einer kurzen Fussdistanz zum Stall. Ein sehr sympathisches, kleines und modern eingerichtetes Hotel, mit allem was man braucht. Und mit einer ausgezeichneten Küche! Von deren Speiseangebot waren wir derart begeistert, dass wir spontan und einstimmig beschlossen, alle Nachtessen in der STATION einzunehmen. Unser pfifffeigener Sommelier Bärni stimmte am Freitagabend vorbehaltlos auch noch zu. Nun war eigentlich schon fast alles gerettet!

 

Freitag, 2. März

Ausritt von Martin und Carré ab Pontresina bis Sils i. E. alles auf der linken Seite der Engadiner Seen. Daniel und Martin begleiten unseren Reitertross mit der Fourage. Es war offensichtlich nicht ganz so einfach, weil viele Strecken wegen den bereits präparierten Loipen gesperrt waren. Die spätere Ankunft der beiden hatte auch einen Vorteil. Wir alle hatten für das feine Mittagessen im Rest. Alpenrose umso mehr Platz. Wieder staunten wir über ein weiteres schmuckes Restaurant mit einer exzellenten Küche. Wir befinden uns eben im Engadin, mit einer kaufkräftigen Gästeschar aus aller Welt.

Das Nachtessen in unserem Hotel STATION machen wir zu einem kleinen Fest so, wie es allen Pfiffflern immer gefällt.

 

Samstag, 3. März

Ausritt von Bärni, Martin und Lukas von Pontresina nach Acla in die Meierei. Woher hat Dani nur dieses Gspüri für die ganz feinen Restaurants? Bärni bestellte zudem einen feinen Tropfen in Magnum-Flaschen. Risiko gleich null! Am bald späteren Nachmittag brachen wir auf, die Reiter zu Pferd auf einer Volte zurück in den Stall. Die Schlachtenbummler setzten ihre Wanderung mit Ziel St. Moritz fort. Im Segantini Museum wartete ein kultureller Höhepunkt auf uns. Was Giovanni Segantini als junger Mann von nicht einmal 40 Jahren geschaffen hat, ist in der Tat bewundernswert.

 

Der zweite Höhepunkt des Abends war wiederum unser Nachtessen, dieses Mal in der für uns reservierten Pfifffler-Stube. Das am Vorabend nicht bestellte Menü, hatte diesen Abend die Chance unsere Gaumen zu verwöhnen. Unser Sommelier beglückte uns mit seiner Wahl aufs Neue.


Sonntag, 4. März

Pia und Martin haben am Vorabend beschlossen, den prächtigen Sonntag zusammen auf den Skiern zu verbringen. Sie haben sich um die frühe Tagwache ausgiebig gehänselt. Martin wollte unbedingt taufrische Pisten erleben, für Pia stand das frühe Aufstehen nicht zuoberst auf ihrer Prioritätenliste. Martin III wollte es wissen und erschien zu ihrer Überraschung um 07.15 Uhr zum Morgenessen. Pia und Martin waren zu dieser späten Stunde bereits verpflegt und bereit für den Aufbruch! Sie sollten es nicht bereuen.


Für den Rest der Gesellschaft war ein Ausritt, eine Schlittenfahrt oder eine Wanderung ins Roseg-Tal geplant. Bärni und Dani ritten, Marilen, Zita und Martin H. marschierten. Das Wetter hätte nicht prachtvoller sein können. Die Temperatur war so kalt, dass der Schnee unter jedem Schritt angenehm knirschte. Herrlich.

 

Das Dessertbüffet im Hotel Restaurant Roseg Gletscher ist in vielen Teilen der Welt bekannt. Uns allen natürlich auch – nur mussten es wir noch eine lange Weile aushalten. Etwas nach 13.00 Uhr sind dann alle eingetroffen und die Pferde versorgt. Mit der Kutscherin haben wir den Abfahrtstermin auf 15.30 Uhr festgelegt. Genügend Zeit für ein entspanntes Mittagessen im Wintergarten unter der prächtigen Engadiner Sonne. Das muss man im Leben mindestens einmal erlebt haben!

Am frühen Abend galt es für einen Teil von uns Abschied Richtung Aarau zu nehmen. Für die anderen wartete ein wohl wieder feines Nachtessen.

 

Montag, 5. März 2017

Letzter Ausritt mit unseren Pferden Fupardie und Alpenrose. Nach dem Mittagessen Rücktransport und Rückfahrt nach Aarau.

Vier oder fünf Tage im herrlichen Engadin sind mit viel Kameradschaft unter Freunden und viel geteilter Freude zu Ende gegangen. Wir danken Dani Scherzinger für seine grosse Arbeit der Planung, Reservation und Durchführung ganz herzlich oder – wie es sich für uns gehört –

mit einem vierfachen pfifff, pfifff!

Aarau, 7. März 2018      Martin III 

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